HR EN DE
NEWS SPORT BIZNIS SCENA LIFESTYLE TECH

Zagreb schreibt Fußgängerzone entlang der Kranjčevićeva aus: 304 Fahrradstellplätze statt Parkplätze

Die Ausschreibung für die außerordentliche Instandhaltung des Korridors entlang des Stadions sieht die Abschaffung der senkrechten Autoparkplätze vor und bringt eine deutlich breitere Fußgängerfläche mit Fahrradabstellplätzen auf beiden Seiten.

Foto: Caio Cezar na Pexels
Kurz gesagt
  • Die Stadt Zagreb hat eine Ausschreibung im Wert von 300.000 Euro für die außerordentliche Instandhaltung der Fußgängerzone entlang der Kranjčevićeva ausgeschrieben.
  • Die senkrechten Autoparkplätze werden entfernt und eine Fußgängerzone mit einer Breite von 8,45 bis 9,82 Metern und 304 Fahrradstellplätzen entsteht.
  • Die Frist für die gesamten Arbeiten beträgt zwei Monate, mit strengen Sanktionen bei Verzögerungen.
  • Das Projekt ist auf die Sanierung des Stadions in der Kranjčevićeva abgestimmt und ebnet indirekt den Weg für die Arbeiten in Maksimir.

Wie die Tageszeitung Jutarnji list berichtet, hat die Stadt Zagreb eine Ausschreibung für die außerordentliche Instandhaltung der Fußgängerzone im Korridor der Silvio-Strahimir-Kranjčević-Straße gestartet, mit einem geschätzten Wert von 300.000 Euro. Die Maßnahme umfasst eine Länge von etwa 152 Metern entlang des südlichen Randes des Stadions, und der Vertrag soll für einen Zeitraum von zwei Monaten nach Übergabe der Baustelle an den Auftragnehmer unterzeichnet werden.

Fußgängerzone statt Parkplätze

Die sichtbarste Veränderung wird die Abschaffung der bestehenden senkrechten Autoparkplätze entlang der Maßnahme sein. An dieser Stelle wird eine deutlich geräumigere Fußgängerzone eingerichtet. Die Breite des Korridors wird zwischen 8,45 und 9,82 Metern variieren, während der mittlere Bereich, vier Meter breit, für Fußgänger reserviert sein wird.

Auf beiden Seiten des Korridors sind Fahrradabstellplätze geplant, jeweils zwei Meter breit, was insgesamt 304 Stellplätze ergibt. Vorgesehen sind Bügelhalterungen vom Typ "Klammer", und die endgültige Oberfläche wird aus Betonpflastersteinen im Format 120 mal 40 Zentimeter in zwei Grautönen hergestellt.

Grünflächen, Barrierefreiheit und Entwässerung

Das Projekt sieht auch den Erhalt des vorhandenen Großbaumbestands vor. Um die Bäume werden grüne Inseln mit den Maßen 120 mal 120 Zentimeter angelegt, und an den Fußgängerüberwegen werden Rampen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität installiert, mit abgesenkten Bordsteinen und entsprechenden Neigungen.

Diese Maßnahme ist nicht nur eine Erneuerung der Gehwegfläche. Aufgrund der Entfernung des senkrechten Parkens ändert sich auch der Rand der nördlichen Fahrbahn der Kranjčevićeva, daher werden neue Straßenborde und Einläufe gesetzt. Im Rahmen des Projekts wird ein besonderer Schwerpunkt auf das Regenwasserentwässerungssystem gelegt: Angesichts der geringen Längsneigungen der geplanten Verkehrsfläche wurden drei lineare Kanäle mit einer Gesamtlänge von etwa 76 Metern konzipiert, und die alten Einläufe werden durch neue Einheiten ersetzt, die entlang des neuen Straßenrandes installiert werden. Das Projekt umfasst insgesamt 11 neue Einläufe.

Verbindung zur Stadionsanierung

Obwohl der Wert nicht mit der Sanierung des Stadions selbst vergleichbar ist, ist die Ausschreibung gerade wegen der Verbindung zu diesem Projekt interessant. Das Ausführungsprojekt der Fußgängerzone ist auf das Sanierungsprojekt der Kranjčevićeva abgestimmt, und die zukünftige Fußgängerfläche soll mit dem Vorplatz eine einheitliche Einheit bilden. Als Begründung für diese Maßnahme führen die Planer auch den erwarteten Anstieg der Fußgängerzahlen nach der Sanierung des Stadions an.

Auf diese Weise wird ein weiteres Segment der Infrastruktur vervollständigt, das für das normale Funktionieren des neuen Stadions in der Kranjčevićeva-Straße notwendig ist. Der Abschluss dieser Arbeiten ist auch für das Gesamtbild der Zagreber Stadien von großer Bedeutung: Wenn die Vereine von Maksimir auf die Kranjčevićeva umziehen, eröffnet sich die Möglichkeit für den Beginn der Arbeiten am neuen Stadion in der Maksimirska 128. Obwohl diese Ausschreibung keine offizielle Voraussetzung für den Beginn der Arbeiten in Maksimir ist, ist sie Teil der Umfeldgestaltung des Stadions, die in diesem Prozess von entscheidender Bedeutung ist.

Strenge Fristen und besondere Bedingungen

Da das Projekt des Abrisses des alten und des Baus des neuen Stadions in Maksimir von der Dynamik der Arbeiten an der Kranjčevićeva abhängt, wurden auch strenge Fristen gesetzt. Für die gesamten Arbeiten ist eine Frist von zwei Monaten vorgesehen, und der ausgewählte Auftragnehmer ist verpflichtet, innerhalb von fünf Tagen nach der Einweisung in die Baustelle einen detaillierten Ausführungsplan vorzulegen, einschließlich einer Liste der Arbeiter, Teams und Maschinen. Sollte während der Ausführung eine Abweichung vom Plan festgestellt werden, hat der Auftragnehmer 15 Tage Zeit, das Versäumte nachzuholen.

Die Arbeiten werden zusätzlich durch die Vielzahl bestehender und geplanter Leitungen erschwert, die sich im Bereich der Kranjčevićeva-Straße befinden. Für Arbeiten in der Nähe von Gasleitungen gelten besondere Regeln: In bestimmten Abschnitten ist maschinelles Graben verboten, daher muss von Hand gearbeitet werden, in Anwesenheit eines Vertreters des Verteilers. Im Bereich der Maßnahme befindet sich auch ein Fernwärmenetz, und im Projekt ist auch die elektrische Infrastruktur verzeichnet, die während der Arbeiten angemessen geschützt werden muss.

Häufige Fragen
Wie viel wird die Gestaltung der Fußgängerzone entlang der Kranjčevićeva kosten? +
Der geschätzte Wert der Ausschreibung beträgt 300.000 Euro.
Was passiert mit den bestehenden Autoparkplätzen? +
Die senkrechten Autoparkplätze werden entfernt und an ihrer Stelle entsteht eine breitere Fußgängerzone mit 304 Fahrradstellplätzen.
Wie lange ist die Frist für die Durchführung der Arbeiten? +
Die Frist für die gesamten Arbeiten beträgt zwei Monate ab Übergabe der Baustelle an den Auftragnehmer.
Wie hängt das Projekt mit dem Maksimir-Stadion zusammen? +
Nach dem Umzug der Vereine von Maksimir in die Kranjčevićeva sollte Platz für die Arbeiten am neuen Maksimir-Stadion geschaffen werden. Diese Ausschreibung ist keine formale Voraussetzung, aber Teil der Umfeldgestaltung des Stadions, die in dieser Abfolge eine Schlüsselrolle spielt.

Anmelden

Zum Kommentieren müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Suchen
Beliebt
Anmelden
Startseite
5MIN.hr als bevorzugte Quelle festlegen
Folge uns in den sozialen Medien
Kategorien