Wenn wir Snacks auswählen, die uns bei der Gewichtskontrolle helfen sollen, stehen Pistazien und Erdnüsse oft ganz oben auf der Liste. Beide Nüsse sind reich an Nährstoffen und können zu einem Sättigungsgefühl beitragen, doch stellt sich die Frage: Welche ist letztlich der bessere Verbündete beim Abnehmen? Die Antwort gaben für N1 Srbija die registrierte Ernährungsberaterin Nicole Randaco und die Ernährungsberaterin Lauren Harris-Pinkus, während das Portal Telegram.hr zusätzlich das größere Bild hervorhebt: drei Prioritäten, die jeder während eines Kaloriendefizits beachten sollte.
Portionsvergleich: Mehr Stücke, weniger Kalorien?
Beide Lebensmittel haben einen nahezu identischen Kaloriengehalt. Eine Portion von 28 Gramm Erdnüssen enthält 166 Kalorien, sieben Gramm Protein, zwei Gramm Ballaststoffe und 14 Gramm Fett. Die gleiche Menge Pistazien bringt 162 Kalorien, sechs Gramm Protein, drei Gramm Ballaststoffe und 13 Gramm Fett. Der Unterschied in den Makronährstoffen ist vernachlässigbar, lediglich ein Gramm Protein beziehungsweise Ballaststoffe, sodass beide Nüsse Teil einer ausgewogenen Ernährung sein können.
Was Pistazien einen leichten Vorteil verschafft, erklärt Randaco, ist die Anzahl der einzelnen Früchte, die man innerhalb derselben Kalorienquote erhält.
"Wenn das Ziel Abnehmen ist, würde ich Pistazien aus mehreren Gründen einen kleinen Vorzug geben. Da sie meist in der Schale gegessen werden, verlangsamen sie auf natürliche Weise das Tempo des Essens, und die leeren Schalen bieten einen visuellen Hinweis darauf, wie viel man gegessen hat, was helfen kann, unbewusstes Naschen zu vermeiden", sagte sie für N1 Srbija.
Konkret zählt 28 Gramm Pistazien etwa 49 Kerne, während das gleiche Gewicht Erdnüsse nur 28 Kerne ergibt. Die größere Anzahl an Stücken und die Notwendigkeit des Schälens können den Eindruck eines reichhaltigeren Snacks verstärken und einen achtsameren Konsum unterstützen. Allerdings bieten auch Erdnüsse in der Schale ähnliche Vorteile, verlangsamen das Naschen und geben einen visuellen Hinweis auf die verzehrte Menge.
Warum helfen Nüsse, obwohl sie nicht kalorienarm sind?
"Nüsse wie Pistazien und Erdnüsse helfen nicht beim Abnehmen, weil sie wenig Kalorien haben, sondern weil sie einen praktischen, nahrhaften Snack oder eine Ergänzung zu Mahlzeiten darstellen, die man leicht mitnehmen kann", betont Randaco. Die entscheidenden Trumpfkarten sind die Kombination aus Proteinen, Ballaststoffen und gesunden Fetten, die die Verdauung verlangsamt und das Energieniveau stabilisiert. "Die Kombination aus Proteinen, Ballaststoffen und gesunden Fetten verlangsamt die Verdauung, sorgt für ein stabileres Energieniveau und verringert das Verlangen nach Snacks", fügt sie hinzu.
Harris-Pinkus wiederum hebt hervor, dass der Austausch von stark verarbeiteten Snacks durch Erdnüsse oder Pistazien zu einer geringeren Gesamtkalorienaufnahme im Laufe des Tages führen kann. Beide Nüsse seien "reich an Nährstoffen und haben einen sehr ähnlichen Makronährstoffgehalt", so ihr Fazit.
Breitere Regel: Drei Prioritäten für den Erhalt von Muskeln und Energie
Während sich die Diskussion oft um die Anzahl der Kalorien dreht, warnen Experten der Mayo Clinic, wie Telegram.hr berichtet, dass jeder signifikante Gewichtsverlust, ob durch Diät, Medikamente oder GLP-1-Therapie, das Risiko des Verlusts von fettfreier Körpermasse birgt. Schätzungsweise 25 bis 40 Prozent des verlorenen Gewichts können auf Wasser und Muskeln entfallen, weshalb es entscheidend ist, sich auf Proteine, Krafttraining und Mikronährstoffe zu konzentrieren.
Personen, die intensiver Körpergewicht verlieren, empfiehlt die Mayo Clinic eine tägliche Proteinzufuhr von 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, was deutlich über der allgemeinen Empfehlung von 0,8 Gramm liegt. Proteinquellen wie Eier, Fisch, Geflügel, Milchprodukte oder Hülsenfrüchte sollten über alle Mahlzeiten verteilt werden.
Neben Proteinen ist Krafttraining am effektivsten, um Muskelmasse zu erhalten. Bereits kleine Mengen an Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder leichten Gewichten können einen Unterschied machen. Gleichzeitig erhöht die reduzierte Nahrungsaufnahme das Risiko von Nährstoffdefiziten. "Ein erheblicher Anteil der Menschen, die GLP-1-Medikamente einnehmen, entwickelt innerhalb des ersten Jahres der Therapie mindestens einen Nährstoffmangel", zitiert Telegram.hr unter Berufung auf Studien.
Unterstützung durch Mikronährstoffe und heimisches Produkt
Vitamin D, B-Vitamine, Kalzium, Magnesium und Eisen sind die häufigsten Nährstoffe, auf die man achten sollte. Genau deshalb erscheinen auf dem Markt Nahrungsergänzungsmittel, die ein breites Spektrum an Vitaminen und Mineralstoffen mit dem Ziel einer kontinuierlichen Versorgung des Körpers vereinen. Im werblichen Teil des Artikels hebt Telegram.hr Plivit Total Energy hervor, ein Produkt des kroatischen Pharmaunternehmens PLIVA, das 12 Vitamine, neun Mineralstoffe und Coenzym Q10 enthält, wobei die Formel mit verlängerter Freisetzung so konzipiert ist, dass sie die Wirkstoffe über acht Stunden abgibt.
Ob Sie sich für Pistazien, Erdnüsse oder beide entscheiden, der Schlüssel liegt in der Portionskontrolle und einem ganzheitlichen Ansatz, der Muskeln und Energie erhält. Wie im Text von Telegram abschließend festgestellt wird, misst sich wahre Gesundheit nicht nur an der Zahl auf der Waage, sondern an der Energie, Kraft und Vitalität, die wir auf dem Weg zu unseren Zielen bewahren.